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Pfingsten

Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen. (Joh 20,21b-22a)

Für dich: Die Macht des Geistes macht Unmögliches möglich – ja wirklich!

 Liebe Freunde!
3:0 für Österreich!
Ich nehme an, viele von Ihnen sind keine Fussballfans. Aber ein Auswärtssieg gegen den Vizeweltmeister in dieser Höhe lässt doch aufhorchen. War's eine Eintagsfliege? War's der Trainereffekt? Nun, wir wissen es nicht, aber irgendwie scheint diesmal fast alles gestimmt zu haben. Man ist sich einig, dass die erste halbe Stunde zu vergessen war und die Österreicher viel Glück hatten, aber danach lief's einfach gut.


Der Trainer und die Mannschaft haben umgestellt - und dann war jeder am richtigen Platz. In der 2. Lesung aus dem 1. Korintherbrief ist von den verschiedenen Gnadengaben die Rede: Ja, es kommt darauf an, dass jeder am richtigen Platz seine Fähigkeiten möglichst vollständig zur Verfügung stellt, dann kann vieles gelingen, das man für unmöglich hält. Beim Fussball ist dafür in erster Linie der Trainer verantwortlich, aber die Spieler müssen ihre Energie möglichst vollkommen einsetzen. In der Kirche und, wir Christen sind davon überzeugt, im globalen Zusammenleben der Menschen ist dafür der Heilige Geist zuständig:
https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2022-06-05
50 Tage nach dem Osterfest feiern Christen das Pfingstfest. Und der göttliche Trainer "Heiliger Geist" treibt die Apostel an - mit Sturm und Feuer. Petrus, der 52 Tage zuvor geleugnet hat, Jesus zu kennen, spricht so begeistert, dass man ihm zuhören muss. Einige wollen das nicht wahrhaben und betreiben Mobbing: "Die sind ja betrunken", aber viele, Lukas spricht von 3000, lassen sich taufen. Nachdem es sich dabei nur um Erwachsene handelt, sind das alle Einwohner einer größeren Gemeinde, vielleicht sogar einer kleinen Stadt: Ein gewaltiges Ereignis.

Aus der Sicht der folgenden Jahrhunderte war dies keine Eintagsfliege, auch wenn wir in Europa heute den Eindruck haben, dass es mit dem Christentum bergab geht. Und das betrifft leider alle christlichen Gemeinschaften, mit Ausnahme der Aufbruchsbewegungen im katholischen, protestantischen und evangelikalen Bereich. Dort gibt es zumeist charismatische Trainer: Gründergestalten, begnadete Prediger und/oder Führungspersönlichkeiten. Diese bringen die Aktualität der Botschaft der Heiligen Schrift auf den Punkt und helfen Menschen, einen Platz in diesem missionarischen Team zu finden und auszufüllen.

Auch in der Politik werden zuweilen charismatische Fähigkeiten sichtbar: Denken Sie nur an Wolodomyr Selenskyi ... und wahrscheinlich fallen euch auch manche andere ein.
Ralf Rangnick hat einen ersten Erfolg zu verzeichnen. Was mir bei den dazu gehörenden Interviews sowohl bei Spielern, wie auch beim Trainer aufgefallen ist: Sie waren sehr bescheiden - und es klang durch, dass sie erst beweisen müssen, dass dieser Erfolg eben keine "Eintagsfliege" war, sondern ein Neustart. Auch für unser österreichisches Selbstbewusstsein wäre ein solcher wünschenswert gerade in den akturellen "Krisen".
Vielleicht dürfen wir Christen mit einer gesunden Bescheidenheit damit rechnen, dass der Heilige Geist den Christen des 21. Jahrhunderts wieder "Team-Fit" macht und so befähigt, der Welt zu einem neuen Geist des Friedens zu verhelfen, eines Friedens untereinander, einer Zu-Frieden-heit mit sich selbst und eines Friedens mit unserem Globus, dem "gemeinsamen Haus", in dem wir leben.
Dass wir alle darin "mit Abstand 🐘😉die besten" Leuchttürme und Shooting-Stars wahren Friedens für unsere Zeit werden, wünsche ich uns allen zum Pfingstfest.
Liebe Grüße und bleibt xund Euer Pfarrer Bernhard Mucha

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