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5. Sonntag der Osterzeit

Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. (Joh 13,34)

Für dich: Suche nicht die Gegensätze, suche das Gemeinsame und starte ein liebevolles Leben

Liebe Freunde!


Am 15. Mai 1982, also vor genau 40 Jahren, fand in Wien eine der größten Friedenskundgebungen statt. Unter dem Motto "Den Atomkrieg verhindern! Abrüsten!" waren 70.000 Menschen in der Innenstadt versammelt. Diese globale Friedensbewegung, die Menschen aus den verschiedensten politischen Lagern vereinte, hat wesentlich zum Abbau des Kalten Krieges und zur Entwicklung diverser Atomwaffenabkommen beigetragen. Übrigens sind es genau auf diesen Tag auch 67 Jahre, seit Leopold Figl den Österreichern vom Balkon des Belvedere aus den Staatsvertrag zeigen und kurz davor die historisch gewordenen Worte "Österreich ist frei" aussprechen konnte.
Damals hat man zwar von einer Friedensperiode geträumt, dass sie gelingt, hat man auch nicht gewusst - jetzt geht es vielen in Europa umgekehrt: Man hat sich eine derartig gewaltige Kriegseskalation, wie sie aktuell die Ukraine durchlebt und durchleidet, in unserer Nähe nicht mehr vorstellen können und wollen.


Für Christen bleibt es eine gewaltige Spannung: Wir wissen, dass Gott alles zum Guten führt und er hat es durch Menschwerdung, Tod und Auferstehung seines Sohnes bereits bewiesen, dennoch erlebt die Menschheit weiterhin "Drangsale" (1. Lesung), das Vergehen des 1. Himmel und der 1. Erde (2. Lesung) , das Wissen Jesu um sein Verraten werden (Evangelium):
https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2022-05-15
Unmittelbar danach folgen Erkenntnisse und Erlebnisse über die Großartigkeit der Taten Gottes (1. Lesung), den Anbruch des Neuen, in dem sich Trost und Friede finden (2. Lesung) und die Herausforderung, trotz aller Widerwärtigkeiten das "neue Gebot" der Liebe zu leben (Evangelium).
Nichts in diesem Leben ist absolut sicher - und nichts lässt sich vollkommen ab- oder versichern, auch wenn wir das gerne täten. Wir wissen das alle, aber wir leben zumeist nicht danach. Erst wenn uns wieder etwas "Verunsicherndes" widerfährt, schrecken wir auf: Die vergangenen beiden Jahre zeigen es: Alles in unserem Leben ist zerbrechlich, fragil: Die Gesundheit (Corona), das ruhige Miteinander (Frieden) und unser Globus (Klima u.ä.).


Die Herausforderung für die Menschheit bestehen darin, dass sie diese Fragilität als selbstverständlich betrachtet und sich davon nicht in Panik versetzen lässt und dass sie mit einem neuen Verantwortungsbewusstsein Wege der Rücksichtnahme entwickelt. Da gibt es die Rücksicht auf die Mitmenschen und auf die kommenden Generationen, die Rücksicht auf Vielfalt menschlicher Kultur und die Beachtung der Vielfalt jeden Lebens, verbunden mit vielen sehr komplexen Maßnahmen.


Es handelt sich tatsächlich um ein übermenschliches Unterfangen, das zu lösen dem Menschen dennoch nicht unmöglich ist. Ich bin davon überzeugt, dass wir für all diese Dinge auch eine neue Gebetswelle brauchen, den Heiligen Geist und die Unterstützung der Heiligen im Himmel, besonders von Maria, der "Königin des Friedens". - Sei dabei!
So werden wir immer mehr Menschen des Vertrauens. Und können  "mit Abstand 🐘😉die besten" Leuchttürme und Shooting-Stars echten Friedens für unsere Zeit werden!
Liebe Grüße,
und bleibt xund
Euer Pfarrer Bernhard Mucha

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