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24. Sonntag im Jahreskreis

Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Christus! (Mk 8,29)

Für dich: Wer ist dieser Jesus für dich, so ganz persönlich?

Liebe Freunde!
"Wie kann so etwas passieren?" Solche Fragen stellen sich viele angesichts von Bildern diverser Katastrophen, oder wenn sie selbst einem persönlichen Schicksalsschlag erleiden. "So etwas darf nicht sein!" ist die normale und zutiefst menschliche Situation: So ist es den Menschen vor 20 Jahren gegangen. Ich glaube, dass sich fast jeder, der heute über 25 Jahre alt ist, erinnern kann, wo er zum ersten Mal die Nachricht von den Attentaten des 11. September 2001 in Amerika erfahren hat. Dieses Ereignis hat sich eingebrannt, hat fassungslos gemacht, hat und, wie heute viele sagen, die Welt verändert. Derzeit geht es der Menschheit mit diesem lästigen Virus wieder so: Es verändert die Welt, es verändert Beziehungen, es verändert alltägliche Verhaltensweisen. Und noch ist kein Ende abzusehen. Geduld ist gefordert, Geduld mit der Situation und Geduld mit Andersdenkenden, die ihre jeweilige "Theorie" für "Wirklichkeit" halten. Übrigens der naturwissenschaftliche Denker, weiß, dass alles Theorie ist, was aufgrund von Wahrscheinlichkeiten zum naturwissenschaftlichen Gesetz erhoben wird: So gilt z.B. das Gesetz der Schwerkraft so lange, bis das Gegenteil beweisbar auftritt, das wird aber wahrscheinlich nie passieren, also gilt es ...


Die Jünger Jesu und viele andere erlebten Jesus als einen Weltveränderer, ja als Weltverbesserer, als Weltheiler ("Heiland"). Viele Sehnsüchte nach einer besseren Welt hat er geweckt und gefördert:
https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2021-09-12
"Das darf doch nicht wahr sein" - wie kann der Heiland, der Messias von seinem bevorstehenden Leiden sprechen? Wenn wir ehrlich sind, müssen wir eingestehen, seine Aussage passt doch so gar nicht in unser Leben! "Nine-Eleven" passt ebenso wenig in unser Leben, wie dieses Corona-Dings: Und doch diese Begebenheiten sind einfach da und fordern heraus.


Da kann man, wie Petrus, sagen: "Das darf nicht sein!" oder wie Widerstandskämpfer "zu den Waffen" rufen. Man kann aber auch Dinge als gegeben feststellen und sich fragen, wie das Beste daraus gemacht werden kann. Und selbst da ist Experiment gefragt: Ob die jeweilige Handlung richtig war, erweist die Zukunft; nichts tun ist in jedem Fall falsch, aber etwas nach bestem Wissen und Gewissen im Blick auf die Mitwelt und die Zukunft tun, kann nicht wirklich falsch sein.
Dass das nicht leicht wird, ist klar, auch wenn Jesus den Menschen Lasten abnimmt. Als Leuchtturm universaler Weltverantwortung und Sternschnuppen der Hoffnung werden wir "mit Abstand 🐘😉die besten" Bauleute der Stadt der Liebe, der Heiligen Stadt, werden.
Bleibt gesund! Euer Pfarrer Bernhard Mucha

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