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23. Sonntag im Jahreskreis

Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.

(Mk 7,37b) Für dich: Hat er bei dir schon was gut gemacht? Ich bin sicher, JA!

Liebe Freunde!
Ein Blick in die aktuellen Nachrichten lässt viele erschrecken. Es sieht so aus, als würde alles schlechter werden. Deshalb gibt es auch manche, die keine Zeitung mehr lesen und keine ZIB anschauen. Sie glauben irgendwie, dass sie damit die bedrohlichen Nachrichten abwimmeln können und weniger Angst zu haben brauchen. Manche finden sogar, dass die Journalisten schuld sind an der negativen Stimmung, die ständig von Corona und Wetterkapriolen berichten. Und es stimmt, manchmal bekommt man ein mulmiges Gefühl angesichts von Bildern schmelzender Gletscher und Polkappen, schweren Überschwemmungen und großflächigen Bränden auf allen Kontinenten, bleichender Korallenriffe und neuen Zahlen von Hospitalisierungen und Intensivpatienten aus dem jüngeren Bevölkerungssektor, von Zerstörungen durch Kriege und Terror. Dieses nicht zu lesen oder gar vollkommen zu ignorieren ist zumindest ebenso fahrlässig oder gefährlich, wie sich in Angst vergraben.
Der Blick in die Geschichte zeigt: Das menschliche Leben hatte immer seine Bedrohungen. Wir waren nur, vor allem in Europa, seit dem 2. Weltkrieg gewöhnt, dass es ständig aufwärts geht, von einigen Katastrophen abgesehen, die jedoch meist nicht lange gedauert haben und schlussendlich mit vereinten Kräften gemeistert wurden.
Da trifft die biblische Botschaft dieses Sonntags, finde ich, sehr gut auf die aktuellen "Probleme"
https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2021-09-05
Der Schlusssatz des Evangeliums offenbart eine ganz starke Beobachtung: "Er hat alles gut gemacht". Persönlich bin ich davon überzeugt, dass die Stunde der Christen und aller gläubigen Menschen gekommen ist. Wie viele von uns haben schon erlebt, dass es eine Hilfe gibt, die über das rein menschlich zu Erwartende hinaus geht. Ich denke nur an die vielen Menschen, die in Mariazell dankbar oder bittend ein Kerzerl anzünden. Da stecken Erfahrungen dahinter und natürlich auch Hoffnungen. Und wir wissen, dass nicht das Verkriechen vor Herausforderungen ein Problem löst, sondern ein hoffnungserfülltes Sich-ihnen-Stellen.
Papst Franziskus hat vor kurzem im Zusammenhang mit Afghanistan gläubige Menschen aller Religionen zu Gebet und Fasten für dieses Land aufgefordert. Möglicherweise ist das nicht jedermanns Sache, aber es ist eine Botschaft, die alle Religionen verstehen. Und solidarisches Aneinander-Denken, was für den religiösen Menschen "füreinander Beten" bedeutet, bewirkt eine Bewusstseinsänderung, die neue gute Perspektiven eröffnet und uns selbst und andere zu neuem Handeln animiert.
Ähnliches gilt auch für unseren Umgang mit der Natur (siehe auch https://www.schoepfung.at/site/home/schoepfungszeit/article/997.html)
Wir werden so als Leuchtturm der Weltverantwortung und Sternschnuppen der Zukunft "mit Abstand 🐘😉die besten" Hoffnungsträger der Zukunft werden.
Bleibt gesund! Euer Pfarrer Bernhard Mucha

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