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22. Sonntag im Jahreskreis

Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. (Mk 7,15)

Für dich: Überleg dir, was du sagst und tust

 Liebe Freunde!
Vor kurzem hatte ich ein Taufgespräch, in dem die Eltern auf die Frage, warum sie ihr Kind taufen lassen wollen, geantwortet haben: Das Kind solle das Schöne des christlichen Glaubens kennenlernen, nämlich, dass Gott uns vergibt und dass wir immer wieder einander vergeben können und sollen. Ich weiß nicht, woher die Eltern diese Antwort haben, mir hat sie jedenfalls gefallen. Denn das ist ein entscheidendes Moment unseres Glaubens, dass wir erlöst sind/erlöst werden - dass es Vergebung wirklich gibt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass es nicht darauf ankommt, demonstrativ zu beweisen, wie gut man ist, sondern, dass jeder das beste für ein gutes Leben tun kann, für das eigene Leben und das möglichst vieler Mitmenschen, letztendlich für das Leben der ganzen Schöpfung:
https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2021-08-29
In den Schriftstellen dieses Sonntags wird das aufgezeigt, für viele erstaunlich, dass das bereits im Alten/Ersten Testament zu finden ist, wie im 5. Buch des Mose (Deuteronomium). Biblischer Glaube beruht auf dem Vertrauen, dass Gott uns schon immer entgegengekommen ist. Unser gutes Leben ist eine Antwort darauf, eine Reaktion auf die gute Vorgabe Gottes, der seine ganze Schöpfung und besonders jeden Menschen liebt. Dieses Geschenk, diese Gabe Gottes wird zur Aufgabe. Möglichst alles soll für ein gutes, gelingendes Leben eingesetzt werden, die Fähigkeiten, die jede und jeder hat, die eigenen Sehnsüchte und Leidenschaften.

Die Natur und alle Mitmenschen brauchen diese Solidarität. Natürlich bedarf das auch einer großen Achtsamkeit: Wie wird über Mitmenschen geredet, wie über Nachbarn, über andere Nationalitäten oder über Menschen mit Einschränkungen welcher Art auch immer? Wie wird mit Ressourcen umgegangen? Wie werden Müll und andere Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, entsorgt? Wie sieht die eigene Mobilität aus?

Die christlichen Kirchen begehen von 1. September bis 4. Oktober die sogenannte "Schöpfungszeit". Dieser Sonntag ist geeignet, sich darauf vorzubereiten.
Wir werden so als Leuchtturm der Weltverantwortung "mit Abstand 🐘😉die besten" Hoffnungsträger der Zukunft werden. Bleibt gesund! Euer Pfarrer Bernhard Mucha

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