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Bernhards Bibeltexte

4.-Woche-der-Fastenzeit-LJ-C

4. Woche der Fastenzeit

Der Vater sah ihn schon von Weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. (Lk 15,20) - Für dich: Gott hält sehnsuchtsvoll Ausschau nach DIR - Liebe Freunde! - Die Hälfte der Fastenzeit ist schon vorüber, in drei Wochen feiern wir Ostern! Die liturgische Inszenierung gibt dem 4. Fastensonntag einen besonderen Akzent. Wie am 3. Adventssonntag wird, wenn vorhanden, auch an diesem Wochenende die Farbe Rosa verwendet. Heute ist ein Eröffnungsvers dran schuld, den wir normalerweise nicht verwenden. Er lautet: "Freue dich (lat.: LAETARE), Stadt Jerusalem! Seid fröhlich zusammen mit ihr, alle, die ihr traurig wart. Freut euch und trinkt euch satt an der Quelle göttlicher Tröstung." (Jes 66, 10f)Die Fastenzeit soll nicht in erster Linie als Zeit der Trauer erlebt werden, sondern als eine Zeit der Vorfreude auf das eigentliche Fest. In dieser Vorfreude sind wir eingeladen, das Leben so zu nehmen, wie es ist, mit all seinen Belastungen. Gleichzeitig sollen wir aber auch wieder das Beste in uns entdecken und das Beste aus uns herausholen, um dieses Leben, diese Welt besser zu gestalten. Das wiederum ist mit einer positiven und freudigen Lebenseinstellung besser zu erreichen, als mit einer niedergedrückten Stimmung. Vielleicht ist dieser Eröffnungsvers für viele eine besondere Herausforderung. Lassen wir uns, trotz vieler Schreckensbilder, zu dieser vor-österlichen Freude verleiten!Der Evangelist Lukas versteht es, Lebensvorgänge in verständliche Geschichten und Erlebnisse zu verpacken. Das findet sich in seinen Schriften, im Evangelium und in der Apostelgeschichte immer wieder. Schauen Sie besonders auf das Evangelium. - https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2022-03-27In der ganzen Geschichte kann sich jeder in beiden Söhnen wiederfinden - irgendwie stecken beide in jedem von uns. Die meisten wollen "brav" sein und sind es dennoch nicht, und wenn sie es einmal waren, verstehen sie nicht, warum es "den Schlimmen" auch gut gehen kann.Beobachten wir aber jetzt den ersten Sohn in der Geschichte: Er will sein eigenes Leben leben. Das steht ihm auch zu. Nicht zuletzt deswegen entlässt ihn der Vater mit dem Erbteil. Irgendwie geht dem Sohn aber alles schief, zum Teil aus eigener Schuld verschleudert er sein Erbe, zum Teil wird er in eine Naturkatastrophe verwickelt. Langsam wächst die reuevolle Erkenntnis, dass das Weggehen doch nciht so gut war. - Der andere Sohn macht alles so, wie es seine Familie erwartet. Er verzichtet auf die eigene Entwicklung - und muss jetzt erleben, dass der Vater den in seinen Augen abtrünnigen Bruder immer noch liebt. Darüber hinaus feiert er mit ihm und für ihn ein gigantisches Fest, wie er, "der Brave", es noch nie gefeiert hat.Es geht nicht darum, dass wir alles tun, um Gott zu gefallen, sondern um das Wissen, dass ER uns liebt. Es geht aber auch nicht darum, diese Liebe auszureizen, sondern darum, jetzt erst recht ermutigt, ein Leben zu leben, das möglichst allen gut tut. Aus einer freien Entscheidung zum Besten füreinander zu werden. So werden wir auch der Aufforderung des 4. Fastensonntags "Freue dich" gerecht und "mit Abstand 🐘😉die besten" "Shooting-Stars" und Leuchttürme einer lebensfroher werdenden Friedenswelt werden.Bleibt gesund und friedvoll! - Euer Pfarrer Bernhard MuchaPS: Die Pfarrgemeinderäte sind gewählt. Mittendrin im Leben brauchen sie Euer Gebet und Eure tatkräftige Unterstützung für die Entwicklung einer christlich-humanistischen Welt, im Kleinen vor Ort und im "gemeinsamen Haus" unserer Erde.

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