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7. Sonntag im Jahreskreis 2025

Wie wir nach dem Bild des Irdischen gestaltet wurden, so werden wir
auch nach dem Bild des Himmlischen gestaltet werden. (1 Kor 15,49)

Für dich: Auch Faschingsverkleidung offenbart:
Wir sind mehr, als man so sieht ….

 Liebe Freunde!
Diversen Gesprächen und dem einen oder anderen Kommentar der letzten Zeit entnehme ich, dass manche den selben Eindruck haben wie ich: Irgendwie erscheint es, als wäre das Denken und Tun der Menschen durch eine Zeitmaschine um viele Jahre zurückgedreht worden: Da gibt es neu aufblühendes imperialistisches Bestreben des 19. Jahrhunderts, extrem nationalistische Egoismen, wie sie vor 100 Jahren weltweit zu beobachten waren, absolutistische Tendenzen gewählter Politiker und Präsidenten, die an das 18. Jahrhundert erinnern; aber auch mittelalterliche "Hexenjagden"-ähnliche Vorgänge gegen Wissenschaftler/innen, genderbewussten Persönlichkeiten u.v.m.
Was passiert da gerade? Verliert die Menschheit das Bewusstsein, dass WIR Menschen global einander brauchen, und so auch FÜREINANDER Verantwortung tragen, ein Bewusstsein, das nach dem 2. Weltkrieg Politik und Wirtschaft über Jahrzehnte zutiefst geprägt und einen nie da gewesenen humanistischen und technologischen Fortschritt gebracht hat?
Der Gesundheitszustand unseres Papstes macht uns vielleicht das Besondere seines Pontifikates bewusst: Langsam entwickelt er die Kirche und vor allem den Vatikan zu einem global vernetzten Glaubenszentrum, in dem alle, Frauen wie Männer, Geweihte und sogenannte "Laien" wichtige Ämter übertragen bekommen. Er möchte eine Kirche, welche die Welt beseelt und nicht regiert. Beten wir für diesen Papst und seine besondere Sendung! Und lassen wir uns für den Umgang mit der heutigen Welt von den aktuellen Schriftstellen inspirieren:
https://schott.erzabtei-beuron.de/jk07/SonntagC.htm?datum=2025-02-23&r=1
Natürlich sind die Worte Jesu im Evangelium kein Rezept ... aber sie sind mehr als nur übertreibende Rhetorik, die aufmuntern soll.

Es geht um einen neuen Umgang miteinander: Nicht das klassische Freund/Feind-Schema oder gar ein Rachedenken sollen unser Verhalten prägen, sondern die alles überragende Liebe. Menschen der Bibel sind überzeugt, dass Gott alles aus Liebe zu jedem von uns geschaffen hat, dass die Liebe das Grundprinzip der Schöpfung ist. Und Jesus fordert uns heraus, die menschliche Logik des Bösen zu durchbrechen durch ein ganz anders dagegen Wirken (lat. "agere contra") So nach dem Motto: "Reg dich nicht über den gestohlenen Mantel auf, verschenk auch noch dein Hemd. Lass dicht nicht unterkriegen vom Unrecht, bleib mit deiner Großzügigkeit und Liebe Herr/Herrin der Situation." So wie es David gegenüber seinem damals bereits zu seinem Feind gewordenen Saul gemacht hat, wie wir in der ersten Lesung aus dem Buch Samuel lesen/hören können. Paulus wiederum weist uns im Korintherbrief auf den unermesslichen Wert des menschlichen Lebens hin - im Zusammenhang der anderen Texte liest sich das wie eine zusätzliche Herausforderung, der Liebe und dem Respekt gegenüber anderen Menschen absoluten Vorrang zu geben.

Ich bin überzeugt, dass wir als "Pilger der Hoffnung" voranschreiten müssen und nicht zurückgehen dürfen. Turbulente Zeiten sind eine Einladung zur echten Liebe, durch die wir mit und wie Maria dankbar strahlende Leuchttürme🗼 und belebende Shooting-Stars 💫 werden, die der Welt Hoffnung geben, das
wünscht Euch Euer Pfr. Dr. Bernhard Mucha

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