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5. Sonntag im Jahreskreis 2025

Liebe Freunde!
Im Umfeld der Annahme des Rücktritts unseres Erzbischofs wurde bekannt, dass einige für seine Nachfolge angefragten Kandidaten abgesagt hätten. Das hat, ohne konkreter darauf einzugehen, Kardinal Schönborn in der Pressekonferenz bestätigt. Auch wenn kolportierte Namen nicht unmöglich sind, bleiben diese dennoch Spekulation. Irgendwie schade, dass geeignete Kandidaten "Nein" gesagt haben. Aber auch tröstlich: Die Leitung der Kirche nimmt den freien Willen ihrer Mitarbeiter ernst.

Und ehrlich gesagt; Ich verstehe das "Nein". Der neue Erzbischof von Wien übernimmt aus wirtschaftlicher Sicht ein Unternehmen am absteigenden Ast. Kunden/Klienten werden weniger, Immobilien müssen veräußert werden und irgendwann muss man auch damit rechnen, dass "Privilegien", wie die Möglichkeit, den Kirchenbeitrag von der Steuer abzuschreiben, verloren gehen... Es ist also kein "Traumjob" - dennoch brauchen Christen einer Diözese ihren Bischof als Vater und zentrale Leitfigur, besonders für alle Priester und Diakone. Und Kirchen, Glaubensgemeinschaften sind keine "Unternehmen" sondern überschreiten, "transzendieren" diese Wirklichkeit.

Streng genommen würde manches auch auf die aktuelle politische Situation passen. Ein Bundeskanzler/eine Bundeskanzlerin übernimmt eine Regierung, die mit einem Sparbudget auskommen muss. Der Finanzminister/die Finanzministerin wird immer, in den Augen jeweils Betroffener, falsche Entscheidungen fällen nach dem Motto: "Zu viel Geld an der falschen, zu wenig an der richtigen Stelle ...".
Die Bibel berichtet oft von einer spontanen Abwehr von Menschen, die entdecken, dass sie berufen werden sollen, wie alle drei Bibelstellen des Sonntags auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck bringen:
https://schott.erzabtei-beuron.de/jk05/SonntagC.htm?datum=2025-02-09&r=1
Jesaja, Paulus und Petrus werden sich ihrer "Unwürdigkeit" bewusst, angesichts der Liebe Gottes/Jesu, die ihnen bewusst wird. Und dennoch vertrauen sie auf sein Wort (Lk 5,5). Sie begeben sich in seinen Dienst, der dann auch zum Dienst an den Menschen wird. Alle bringen sie den Menschen etwas, etwas das sie zunächst nicht erwarten, sie bringen etwas von der Hoffnung, die der Gott der Liebe jedem von uns ins Herz gelegt hat. Jesaja verkündet mit geläuterten Lippen dem im babylonischen Reich zerstreuten Volk Israel die Hoffnung auf ein neues Leben in Jerusalem. Paulus bringt vielen Städten des römischen Reiches die Botschaft des Reiches Gottes. Petrus folgt Jesus nach, bewegt vom gigantischen Fischfang. Er beginnt einen Pilgerweg der Hoffnung auf besseres Leben.
Auf diesen Weg will auch der Petrus von heute, unser Papst Franziskus, viele Menschen bewegen, damit sie als "Pilger der Hoffnung" in turbulenten Zeiten mit und wie Maria als dankbar strahlende Leuchttürme🗼 und belebende Shooting-Stars 💫 der Welt Hoffnung geben.
Dies wünscht Euch
Euer Pfarrer Dr. Bernhard Mucha

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