office@arenum.at

3. Sonntag der Osterzeit

Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot liegen. (Mk 13,31)

Für dich: Der Herr bleibt bei uns – und feiert mit uns

Liebe Freunde!
Es gibt immer Grund zur Aufregung: Vermeintlich falsche Entscheidungen der Politikerinnen und Politiker, Entscheidungen des Fußballverbandes, Putin, die Schnecken am Nachbargrundstück, der Synodale Vorgang in der Kirche, ... Und wie sich da manche ereifern können in ihrer Aufregung. Nicht nur Stammtischdiskussionen beim dritten Bier finden darüber statt, sondern da wird wirklich viel Energie von manchen hineingelegt.


Das heutige Evangelium, das nach dem Schluss des Johannesevangeliums mit der Thomasgeschichte von einem Schlussredakteur angefügt wurde, könnte auch zu derartigen "Aufregungen" führen: Wie kann es sich jemand erlauben, nach Beendigung durch den Evangelisten noch ein Kapitel anzufügen? Irgendwie ist es aber auch Antwort auf "Aufregungen" oder Irritationen in der Urgemeinde: Die Erscheinung des Auferstandenen am See rundet die Berufungsgeschichte ab. Dort, wo alles begonnen hat, endet es auch. Und es ist wirklich DER Jesus, der am Kreuz verstorbene, den die Jünger erleben. Er isst sogar mit ihnen:
https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2022-05-01
Und wieder ist es eine Erzählung, die zeigt, dass die Jünger nicht gleich in Euphorie ausbrechen, sondern zunächst einmal nur einen Unbekannten sehen, dem sie jedoch sehr vertrauen und nochmals die Netze auswerfen. Im übermäßigen Fischfang erkennen sie ihn langsam. Nein, man braucht sich über die "Spinner" nicht aufregen: Er ist es wirklich, er lebt. Und der Petrus, der den Herrn verleugnet hat? Auch so ein Aufreger. Der tut immer noch so wichtig - und er ist es auch, die dreimalige Liebesfrage gibt darauf die eindeutige Antwort. "Sei der Pastor, der Hirte der dir und mir Anvertrauten". Am See erfährt er noch einmal das Berufungswort "Folge mir nach".

Dass diese Nachfolge kein "Honiglecken" ist, stellt Jesus in dem Dialog klar - und in der ersten Lesung aus der Apostelgeschichte werden wir schon damit konfrontiert, dass den Aposteln, Jüngern und der Urgemeinde von Anfang an "Verfolgungen" drohten, Verrat, Verleugnungen, Gefängnis, ... Obwohl die Botschaft Jesu und der ganzen Heiligen Schrift so klar einer Welt- und Lebensverbesserung verhilft, wird sie nicht gerne gehört. Entgegen jeder Vernunft werden Hass und Krieg von gar nicht wenigen als die besseren Wege betrachtet.

Es bedarf immer noch einiger Zeit, bis das alle Geschöpfe in Frieden vereinende Lob Gottes ertönt, von dem wir in der 2. Lesung aus der Offenbarung des Johannes hören. Ich glaube aber auch, es bedarf des Gebetes und des Einsatzes möglichst aller Menschen "Guten Willens", dass Frieden möglich wird.
Werden wir "Step by Step"  "mit Abstand 🐘😉die besten" Leuchttürme und Shooting-Stars echten Friedens für unsere Zeit!
Liebe Grüße und bleibt xund Euer Pfarrer Bernhard Mucha

Der Arenum Blog

Hier veröffentlichen wir regelmäßig Neuigkeiten über die Entwicklungen in unserem Projekt

Über uns

ARENUM ist die Plattform für die Mitarbeit und steht für die Themen die unsere Zeit beherrschen. 


Spendenkonto:
AT82 1919 0000 1350 4626

Neueste Artikel


Newsletter

Geben Sie Ihre E-Mail Adresse an, um die neuesten Neuigkeiten von uns zu erfahren

* Wir geben Ihre Daten nicht weiter