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28. Sonntag im Jahreskreis 2025

Lebendig ist das Wort Gottes und wirksam. (Hebr. 4,12a)

Für dich: Lass dich auf sein Wort ein – es wird dir guttun!

Liebe Freunde!
Es gibt vieles, das Menschen daran hindert, sogar persönlich für richtig und gut Erkanntes in die Tat umzusetzen. Oft wird "die Zeit", die man dazu nicht hat, ins Treffen geführt. Manchmal ist es auch eine Form von Bequemlichkeit. Es gibt aber auch eine Art Pflichtgefühl, das zum Hindernis wird, man könne Veränderungen den Mitmenschen, der Familie gegenüber nicht verantworten. In der Bibel wird immer wieder auch Geld genannt, der Mammon, eine zum Teil personifizierte dämonische Gestalt, die Reichtum und damit verbundene Macht darstellt.
Die europäischen christlichen Kirchen erleben aktuell diesen Verlust - und leiden darunter. Viele Mitbürger haben Angst, ihre gute und bislang scheinbar abgesicherte materielle Situation zu verlieren. Dabei suchen sie oft Schuldige: Die Superreichen oder die Migrantinnen und Migranten oder die sogenannten "Sozialschmarotzer" aus dem eigenen Land oder auch Angehörige anderer Religionen und Weltanschauungen. Daraus wächst soziale Unzufriedenheit, die zu Eifersucht und gesellschaftlicher Spaltung führt.

Jesus macht bewusst, dass Reichtum ein Hindernis für eine gute Entwicklung der Menschlichkeit und des Glaubens sein kann:
https://schott.erzabtei-beuron.de/jk28/SonntagB.htm?datum=2024-10-13&r=1
Aber Achtung! Auch der Neid gegenüber "Besitzenden" ist nicht zielführend, er entspringt derselben falschen Haltung. Die erste Lesung zeigt uns den Vorrang der Weisheit vor dem materiellen Reichtum, sie macht aber bewusst, dass der Weise den Reichtum sinnvoll für die Entwicklung einer menschlichen Gemeinschaft nutzen kann. In der zweiten Lesung wird aufgezeigt, dass das Wort Gottes jede erkaufte und zur Schau getragene vermeintliche oder vorgetäuschte "Schönheit" zutiefst entlarvt.

Das Evangelium wiederum zeigt uns Gott, für den es kein Unmöglich gibt - dazu bedarf es aber des Vertrauens und des immer wieder neu Anfangens: Was ich für richtig erkannt habe, soll ich auch umsetzen! Das gilt für Mitmenschlichkeit genauso wie für Achtsamkeit gegenüber unserer Um- und Mitwelt, das erfordert großen Respekt vor Anderem, wie Andersdenkenden, anders Aussehenden, anders Glaubenden, anders ....
"Ich hab so viel, das geb ich nicht her", ob materiell oder geistig, hat keine Zukunft, behindert Entwicklung ... "Ich hab's und teil's und gewinn dabei erst recht" ist schwer, aber nicht unmöglich, jedenfalls führt es zu einer menschlicheren Zukunft, von der biblische Menschen überzeugt sind, dass Gott uns dahin begleitet, unterstützt und Kraft gibt, damit es auch "unsere kommenden Generationen besser haben".
Er macht uns zu "Pilgern der Hoffnung", die fähig sind, als strahlende Leuchttürme🗼 und belebende Shooting-Stars 💫 mit und wie Maria alles, was möglichst allen Menschen gut tut, aus einem Unmöglich Wirklichkeit werden zu lassen,
das wünscht Euer Pfarrer Dr. Bernhard Mucha

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