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13. Sonntag im Jahreskreis 2025

Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. (Gal 3.28) Für dich: Wir alle sind gleich – und das mit dem HERRN

Liebe  Freunde!

Das Christentum hat mit den für das erste Jahrhundert vorhandenen Kommunikationsmöglichkeiten eine verhältnismäßig schnelle Ausbreitung erfahren. Dies hat schon in den ersten Jahrhunderten zu einer kulturellen Machtstellung geführt, die zunächst vom Kaiser bekämpft und ab Konstantin vom Kaiser benutzt wurde. Da gab es die ganz große Erfahrung der Apostel und vieler von denen, welche die "Gute Nachricht" hörten, dass da jemand ist, der sie aus der Unendlichkeit heraus und in diese wiederum zurück liebt. Dieser  Jesus hat nicht nur eine hohe ethisch bewundernswerte Botschaft, sondern er vermittelt einen alles überragenden Sinn unseres Lebens. Nicht Prinzipien bestimmen das Leben, sondern Beziehung(en). Gott schafft nicht einen Paragraphenwald sondern durch Jesus ein Beziehungsnetz, das von Liebe (Bund/Bündnis) geprägt ist.
Die Schriftstellen des Apostelfestes für Vorabend und Festtag machen dies auf eine erstaunliche Weise bewusst:
https://schott.erzabtei-beuron.de/proprium/Juni29.htm?datum=2025-06-29&r=1

Die Erkenntnis Jesu als der erwartete Christus (=Messias) kommt aus Beziehung: Einer Beziehung, die Jesus zu seinen Jüngern aufgebaut und jener, die durch ihn zum göttlichen Vater entstanden ist (Mt 16,16+17). Glaube hat demnach mit Beziehung zu tun, einer Beziehung, die sogar sportlich genommen werden darf (2. Lesung des Tages, 2 Tim 4,8). Auch, dass die Kirche diesen Festtag gemeinsam den beiden durchaus sehr unterschiedlichen Apostelfürsten widmet, weist auf die grundlegende Bedeutung als "Beziehungsreligion" hin.

Der Appell der beiden Päpste Franziskus und Leo XIV geht ebenfalls in diese Richtung. Kirche und Kirchen sollen durch Synodalität ein Beziehungsnetz aufbauen, das nicht zuletzt in den Sakramenten einen entscheidenden Halt findet. Dieses Weben am Beziehungsnetz hat die Christen in den ersten Jahrhunderten stark gemacht - und auch heute wird das Christentum dort als anziehend empfunden, wo sie liebevoll an diesen Beziehungen arbeiten.

Petrus und Paulus haben höchst unterschiedlich und doch sehr verbunden die "Gute Nachricht" von Jesu Liebe in Tod und Auferstehung weitererzählt. Diese apostolische Dynamik braucht die Kirche Europas. Sie wird alle gläubig Liebenden als "Pilger der Hoffnung" erscheinen lassen, die mit und wie Maria strahlende Leuchttürme🗼 und belebende Shooting-Stars 💫 für eine von Frieden und Sicherheit erfüllte Welt werden,
das wünscht Euch Euer Pfarrer Dr. Bernhard Mucha

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