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12. Sonntag im Jahreskreis 2025

Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich;
denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. (Gal 3.28)

Für dich: Wir alle sind gleich – und das mit dem HERRN

Liebe Freunde!
Am vergangenen Donnerstag, Fronleichnam, gab es einen interessanten Beitrag in den Nachrichten Die beiden Montafoner Pfarrgemeinden Schruns und Tschagguns führen die Fronleichnamsprozession gemeinsam durch. Dabei könnten auch wieder mehr Trachten getragen und Traditionen gepflegt werden. Im ersten Moment dachte ich, auch in Vorarlberg geht christliches Brauchtum den Bach runter und man versucht es mit "Kosmetik". Im weiteren Nachdenken wurde mir klar: Das ist ein starkes, wahrscheinlich sogar prophetisches Zeichen der beiden Pfarreien. Auch wenn es den Menschen nicht unbedingt bewusst sein muss, sie nehmen in einem ausgezeichneten Sinn ernst, was dieses Fest und unser ganzes Christ-Sein bedeutet: "Kommunion" - Gemeinschaft mit dem Herrn, der durch die Straßen getragen wird, und Gemeinschaft untereinander.

Wir Christen dürfen durchaus mit Selbstbewusstsein auf die Welt zugehen: Als Liebende, weil sie sich von ihrem unendlichen Gott zutiefst geliebt wissen, der nicht zuletzt im "Brot des Lebens" innigst mit uns, in uns und durch uns kommuniziert. Die Bibelstellen des Sonntags bringen uns dies in unterschiedlicher Weise nochmals zu Bewusstsein:
https://schott.erzabtei-beuron.de/jk12/SonntagC.htm?datum=2025-06-22&r=1
Die erste Lesung aus dem ca. 2500 Jahre alten Buch Sacharja weist darauf hin, dass Klagen und Schmerz dazugehören, zuletzt aber der Trost Gottes eine nie versiegende Quelle darstellt. Ein unendlicher Gott, der sein Volk unendlich liebt.
Das Evangelium wiederum fordert Christen heraus, ihre Antwort darauf zu finden, wer dieser Jesus für sie ist - ein besonderer Mensch? ein (wiedergekehrter) Prophet? Der Messias und der Sohn des lebendigen Gottes?
Petrus, der seinen Herrn liebt, wie man nur jemanden mit einer besonders ansprechenden Botschaft lieben kann, bekennt, dass Jesus alle menschlichen Vorstellungen übersteigt - und man die richtige Antwort nur in der Liebe in Beziehung zu ihm finden kann. Wer ist dieser Jesus also für DICH?

Paulus zeigt in der 2. Lesungaus dem Brief an die Gemeinden von Galatien auf, dass es für Christen - und damit im Grunde für alle Menschen - keine Unterschiede mehr gibt: Wir sind von gleicher, unermesslicher Würde. Im "Queer-Monat Juni" mag dies für manche ein zuasätzlicher Trost sein - denn alle menschlichen Unterschiede zählen in der Liebe zum HERRN nicht mehr. Durch die Kommunion wird ein Netz gewoben, das Gottes Liebe erfahrbar macht. Natürlich ist damit nicht alles gelöst, auch Christen sind zerstritten, nicht nur zwischen den großen Konfessionen.
Ich bin trotzdem der wachsenden Überzeugung: Es ist Zeit zu einem neuen Kommunizieren, zu einer neuen Kommunikation, wie sie auch im Begriff "Synodalität" von den Päpsten Franziskus und Leo XIV propagiert wird.
Unterwegs zu dieser Kommunion, die alle Christen zum "Leib Christi" für die Welt zusammenfügt werden wir echte "Pilger der Hoffnung", die mit und wie Maria als strahlende Leuchttürme🗼 und belebende Shooting-Stars 💫 dieser Welt helfen zu einer von Frieden und Sicherheit erfüllten Welt zu werden,
das wünscht Euch
Euer Pfrarrer Dr. Bernhard Mucha

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