office@arenum.at
  • Login
  • Registrieren

11. Sonntag im Jahreskreis 2025

Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes

ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist,

der uns gegeben ist. (Röm 5,5)

Für dich: Einfach Hoffnung

Liebe Freunde!
Da ist das Gefühl, dass die Welt still steht. Wir kennen das aus dem eigenen Leben vor allem bei erschreckenden oder traurigen Erlebnissen - und immer wieder geht das auch einem ganzen Land so. Der Amoklauf im Grazer BORG hat kaum jemanden kalt gelassen. Eltern fragen sich, was wäre passiert, wenn das mein Kind wäre, kann ich noch angstfrei meine Kinder in die Schule lassen? Und ähnlich ergeht es ganz vielen Menschen. Jäh wird die Ungesichertheit des eigenen Lebens und des der Liebsten bewusst. Als würde man ständig über einem Abgrund zu schweben, obwohl man kein Akrobat ist. Und die Eskalationsspirale im Nahen Osten kommt jetzt noch dazu ....
Es ist schön, dass derartige Ereignisse das Zusammengehörigkeitsgefühl der meisten Menschen stärken ... und irgendwie erschreckend, wie aus solchen Ereignissen ganz schnell Profit zu schlagen versucht wird, ob publizistisch oder politisch.
In der Stadt Graz wird fast jeder irgendwen kennen, der davon direkt betroffen ist, Schüler/- und Lehrer/innen und weiteres Personal des Gymnasiums, Hilfskräfte bei Rettung und Polizei, Angehörige der Toten - da ist eine Stadt im Ausnahmezustand. Da braucht es Verständnis und ein gehöriges Maß an Solidarität und Diskretion. Die zweite Lesung des Dreifaltigkeitssonntags mag hier eine besondere Richtschnur des Trostes sein:
https://schott.erzabtei-beuron.de/herrenfeste/DreifaltigkeitC.htm?datum=2025-06-15&r=1
3 Stichworte sollen aus dieser 2. Lesung hervorgehoben werden: Frieden, Hoffnung, Liebe. Paulus beschreibt im Römerbrief seine Überzeugung, dass wir durch Jesus als dem Sohn Gottes einen neuen Weg gehen, der durch die Liebe Gottes zum Frieden führt. Denn: wir haben eine Hoffnung, die alles irdisch Sichtbare übersteigt. Der Heilige Geist festigt das alles in uns.

Für mich ist es das Geniale am Christentum, dass es im Laufe der ersten Jahrhunderte zur Überzeugung gelangt ist, dass Gott nicht ein Einzelner, sondern in seiner Einzigartigkeit eine Einheit von drei Personen ist, spannend, dass der Heilige Geist grammatikalisch im Deutschen und Lateinischen männlich, im Griechischen (Ursprache des Neuen Testamentes) ein Neutrum und im Hebräischen (Ursprache des Alten Testamentes) und Aramäischen (Sprache Jesu) weiblich ist - eine Vielfalt und Unterschiedlichkeit dieser drei ist also wirklich gegeben.
Das "Wir", das viele Menschen in der Solidarität nach dem Grazer Amoklauf entdecken, entspricht demnach unserem christlichen Gottesbild. Ein Gott, der ein "Wir" ist und uns alle zu einem neuen globalen "Wir" beruft, in dem man füreinander einsteht
Unterwegs zu diesem neuen "Wir"-Bewusstsein werden wir echte "Pilger der Hoffnung", die mit und wie Maria als strahlende Leuchttürme🗼 und belebende Shooting-Stars 💫 dieser Welt helfen zu einer von Frieden und Sicherheit erfüllten Welt zu werden,
das wünscht Euch
Euer Pfarrer Dr. Bernhard Mucha

Der Arenum Blog

Hier veröffentlichen wir regelmäßig Neuigkeiten über die Entwicklungen in unserem Projekt

Über uns

ARENUM ist die Plattform für die Mitarbeit und steht für die Themen die unsere Zeit beherrschen. 

Neueste Artikel


Newsletter

Geben Sie Ihre E-Mail Adresse an, um die neuesten Neuigkeiten von uns zu erfahren

* Wir geben Ihre Daten nicht weiter