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Rückwärtsgang fehlt in der Wirtschaft

Vor negativen Folgen des Zwangs zum ständigen Wachstum warnte der Kärntner Bischof Alois Schwarz bei der Vorstellung der Internetplattform "arenum.at" (www.arenum.at), mit dem die AMG-Akademie das Prinzip der Nachbarschaftshilfe stärken und so zum Gemeinwohl beitragen will. Obwohl die Natur vorzeige, dass es nirgendwo unbegrenztes Wachstum gebe, fehle im Wirtschaftssystem der Rückwärtsgang, beklagte Schwarz am 19.10. 2015 im Wiener Neustädter Bildungszentrum St. Bernhard.

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Arbeit sei heute oft "sinnentleert" und bloß ein "Mittel, um Ansehen und Wohlstand zu erreichen", kritisierte Schwarz. Bei vielen Beschäftigten reduziere sich das Selbstwertgefühl auf das Geld, was ein "sehr hoher Preis" für den Wohlstand sei, der zudem auch die Gesundheit schädige: Infolge hoher Arbeitsbelastung seien psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch und machten bereits ein Drittel der Krankenstände aus. Dass Arbeit zudem oft familiäre Beziehungen ersetzen solle, überfordere die Betroffenen selbst sowie auch ihre Umwelt.

Arbeit könne jedoch durchaus auch soziale Bindung, Entwicklung und Reifung bewirken und somit "Quelle des Glücks" sein, "besonders wenn es Arbeit an mir selbst ist", so der Bischof. Es gelte den richtigen Umgang mit der Umwelt als auch mit der eigenen Gesundheit zu finden, wofür Schwarz eine "gelebte Spiritualität der Schöpfung" forderte. Zum Ausdruck komme diese in der Enzyklika "Laudato si", mit der Papst Franziskus ein Perspektivenwechsel gelungen sei: Anders als in den Berichten des "Club of Rome", die die Welt noch als Rohstofflager gesehen hätten, sei bei Franziskus von einem dem Menschen anvertrauten Gemeinschaftsgut die Rede.


Kathpress
Vollständiger Bericht unter www.amg-akademie.at

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