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Nachlese zu "Es braucht mehr WIR"

„Es braucht mehr WIR“  

Die gewaltigen gesellschaftlichen Herausforderungen waren Anlass einer hochkarätigen Podiumsdiskussion, zu der die AMG-Akademie der KMB des Südvikariates im Leopoldisaal von Heiligenkreuz eingeladen hatte. Mag. M. Ausserer, Chefredakteur des Medienhauses der Erzdiözese Wien bat Dir. G. Bergauer MBA, Bankhaus Schellhammer & Schattera, nach vorne. Dieser zeigte auf, dass Europas Wertesystem zutiefst auf christlich-sozialer Basis, der christlichen Soziallehre, beruhe. Dennoch werde der Mensch mehr nach seinem gesellschaftlichen und beruflichen Status bewertet und weniger nach seinen Wurzeln und seiner Persönlichkeit. Dies zeige die aktuellen großen gesellschaftlichen Herausforderungen auf. Tatschlich können Steuern der Gesellschaft helfen, steuernd auf diese einzuwirken. Letztendlich ginge es jedoch um eine vertiefte Solidarität (WIR)

Im Anschluss zeigte der „Motor“ der AMG-Akademie, R. Busch, in einer anschaulichen Präsentation die Stärke Europas für soziale Entwicklung auf. Europäische Denker und Politiker-innen wiesen auf den Unterschied zwischen reiner Erwerbsarbeit und sinnstiftender Arbeit hin, auf den es in Zukunft ankommen werde. Es gäbe die Gefahr, dass Kapitalismus zum Selbstzweck werde.

Abt Em. Dipl. Kfm. Mag. G. Henkel Donnersmark, der sich selbst „Spediteur Gottes“ nennt, stellte als besorgniserregende Entwicklung fest, dass der Mensch immer mehr „Produktionsfaktor“ werde, es gäbe eine neue „Sklaverei“. Christentum und Kirche dürften nicht zu einer bloß sozialen NGO verkommen. Und christliche Soziallehre wäre „allen Menschen guten Willens“, leicht zu erschließen. Europa müsse weiters eine vernünftige Familienpolitik entwickeln.

Univ.Prof. M. Mayer von der Wirtschaftsuniversität, Fachmann für NPO (Nicht Profitmachende Organisationen) meinte vor allem, dass eine Form von Erbschaftssteuer auf Dauer unerlässlich wäre. Die Gefahr der Spaltung der Gesellschaft in Gewinner und Verlierer wäre sehr groß.

LAbg. F. Dinhobl wies auf die enormen Leistungen der ehrenamtlich Tätigen hin. Die Liberalisierung sei eine große Gefahr für christliche Werte. Moderne technologische Entwicklungen brächten viele Probleme, aber auch Chancen. Eine große wirtschaftliche Herausforderung werde die Pensionierung der „Baby-Boomer-Generation“ sein. Das Modell der ökosozialen Marktwirtschaft biete viele Antworten. Der soziale Zusammenhalt in einem familienpolitisch deutlich verbesserten Europa wäre auch der KIT für eine gute Entwicklung der Gesamtgesellschaft.

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