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Nachbarschaftshilfe

Ein vor fast 3000 Jahren niedergeschriebener Satz der Bibel entspringt einer weitaus älteren mündlichen Tradition: Gott sagt zum Menschen: „Im Schweiße deines Angesichts / sollst du dein Brot essen, / bis du zurückkehrst zum Ackerboden; / von ihm bist du ja genommen. / Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück.“ Gen 3,19

Ursprünglich musste der Mensch zur eigenen Versorgung Leistungen erbringen: Der Mensch hat geerntet, gejagt, um sich und seine Familie am Leben zu erhalten. Die verschiedenen Formen der Bearbeitung (Mahlen, Backen, Fleisch zubereiten, Werkzeuge oder Bekleidung erstellen) führten zu Spezialisierung und Arbeitsteilung. In überschaubaren Einheiten, wie Dörfern oder Siedlungen, wurde in der Folge die geleistete Arbeit gegen andere geleistete Arbeit ausgetauscht.

Der Handel der Städte brachte schließlich eine Vernetzung der Arbeitswelt mit sich, die heute als total global bezeichnet werden muss. Daraus resultierten gewaltige Vorteile, wie die weltweite Nutzung von Bodenschätzen oder technischer Entwicklungen. Leider müssen aber auch folgenschwere Nachteile konstatiert werden, wie äußerst ungerecht verteilte Entlohnung geleisteter Arbeit und den Vorrang der „Ware“, des Produktes, vor der geleisteten Arbeit.

Es geht nicht um ein rousseau'sches „Retour à la nature!“. Ein neuer Blick auf das, was die überschaubare Einheit von Menschen wirklich braucht und was jeder dem anderen an natürlichen oder erworbenen Fähigkeiten zur Verfügung stellen kann, ist DIE Challenge kommender Jahrzehnte, damit die Menschheit psychisch und ökonomisch überleben kann. Derartige Leistungen haben ihren weltwirtschaftlichen Wert „für das gemeinsame Haus“ (P. Franziskus), und müssen entsprechend bemessen werden.

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