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3. Osterwoche 2025

 Würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist, Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre, Lob und Herrlichkeit. (Offb 5,12)

Für dich: Mit IHM bist du auf dem richtigen Weg!

Liebe Freunde!

Kommenden Mittwoch ziehen die Kardinäle ins Konklave ein, anzunehmen, dass an diesem Abend jedenfalls "schwarzer Rauch" aufsteigt, nach dem ersten Wahlgang, aber dann wird's spannend, in der sixtinischen Kapelle und außerhalb. Werde ich im nächsten Sonntagsmail schon etwas über den neuen Papst schreiben können?
Nicht nur in unserem Land oder in Europa gibt es eine Strukturveränderung der Kirche und des Christentums. Ist es bei uns Reduktion in vielen Dingen blüht das Christentum und die katholische Kirche in anderen Ländern und Kontinenten auf. Das Kardinalskollegium bildet diese Veränderung erstmalig zum Teil ab. Ich denke, dass es ganz wichtig ist, für eine gute Wahl und in der Folge für den neuen Papst zu beten. Die Erfahrung vieler Christinnen und Christen besteht darin, dass das Gebet eine Macht ist, vor allem, wenn es konzentriert von vielen ausgeübt wird, denken wir nur an die Apostel vor und am Pfingsttag.

Die Apostel erleben das Wirken des Auferstandenen und des Heiligen Geistes in vielen unterschiedlichen Situationen, wie die Lesungen dieses Sonntags zeigen:
https://schott.erzabtei-beuron.de/osterzeit/woche3/SonntagC.htm?datum=2025-05-04&r=1
Petrus, der vor dem Tod Jesu geleugnet hat, diesen zu kennen, lässt sich für seine Predigten auspeitschen, wie die erste Lesung berichtet. Der Seher von Patmos beschreibt in einer Vision die Macht des wahren Königs Christus. Und das Evangelium erzählt die letzte Erscheinung des Auferstandenen im Johannesevangelium. Sehr eindringlich wird dargestellt, dass das, was die Apostel erleben, authentische Begegnung mit ihrem Herrn ist, dass er Gemeinschaft mit ihnen hält, in dem er sogar mit ihnen isst. Der zweite heutige Evangelienteil wird oft an Gedenktagen Heiliger Päpste, aber auch zum Jahrestag der Wahl eines Papstes genommen: Die dreifache Liebesfrage an Petrus, die mit einer gewissen Betroffenheit oder Traurigkeit des Petrus verbunden zum Sendungsauftrag an Petrus führt.  Der Raum, in den der neugewählte Papst zum Umkleiden geführt wird, wird auch "Kammer der Tränen" (camera lacrimatoria) genannt. Denn letztendlich muss der Neugewählte die Liebesanfrage des Herrn zunächst für sich beantworten, damit er der neue Petrus unserer Zeit sein kann. Nein, es ist, zumindest heutzutage, kein erstrebenswertes Amt, sondern eines, das nur aus Liebe zu Gott, zur Kirche und zu den Menschen ausgeübt werden kann. Übrigens konnte man diese Liebe Franziskus am letzten Ostersonntag bei seiner Fahrt im Papamobil noch deutlich ansehen.

Die Frage wird aber auch an uns gestellt - denn der Papst kann sein Amt nur so gut ausüben, wie die Mitglieder der Kirche ihren eigenen Glauben leben, die Menschen lieben und als "Pilger der Hoffnung" Überbringer des österlichen Lichtes für alle werden, so dass wir mit und wie Maria dankbar als strahlende Leuchttürme🗼 und belebende Shooting-Stars 💫 dieser Welt das Licht der Hoffnung reichen,
das wünscht Euch Euer Pfarrer Dr. Bernhard Mucha

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