Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fruchtbaren Höhe. (Jes 5,1b) Für dich: Es kommt auch auf den Weinberg an – es kommt auf dich an!
Liebe Freunde!
Ich glaube, es gibt wenige Menschen, die sich bei Begegnungen mit anderen ein "Vorurteil" gebildet haben oder schnell bilden. Man will doch auch Ordnung haben mit seinen Kontakten, also auch die Mitmenschen "einordnen" können. Das gibt Sicherheit, ist aber auch gefährlich. Denn die "Schublade", in die jemand gesteckt wird, ist gar nicht so leicht zu tauschen, vor allem, wenn man sich vom Anderen ein negatives Bild gemacht hat. Da ist schnell etwas oder jemand "verworfen":
https://schott.erzabtei-beuron.de/jk27/SonntagA.htm?datum=2026-10-04&r=1
Dennoch darf man nicht unterschätzen, "Verworfenes" kann zum tragenden Fundament werden, wie im Evangelium zu hören oder zu lesen ist. Jeder Mensch ist ein von Gott Geliebter, ein Einzigartiger mit einem unendlichen Wert Ausgestatteter, egal welche Religion, welche Begabung, welche Hautfarbe, welche Bildung, welches Vermögen. Da gilt zunächst einmal, dass in Gottes Augen jeder Mensch grundsätzlich gut ist. Ja natürlich steckt auch in jedem Menschen die Fähigkeit "Böses" zu tun und bös zu werden, aber das ist nicht die Basis.
Stellt Euch vor, wir könnten bewusst neue "Vorurteile" bilden, in dem jeder Mensch von jedem anderen als unendlich wertvoll betrachtet werden kann, als jemand, der das eigene Leben bereichert.
Wie wärs mit einer Woche positiven Vorurteils? So geben wir einander eine neue Chance gibt und man erlebt Christinnen und Christen mit Christus und mit und wie Maria als strahlende Leuchttürme🗼 und erfrischende Shooting-Stars 💫 für eine Welt voll Hoffnung und FRIEDEN,
das wünscht Euch
Euer Pfarrer Dr. Bernhard Mucha