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21. Sontag imJahreskreis

  1. Woche im Jahreskreis

 Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. (Joh 6,68)

Für dich: Gibt es eine echte Alternative zu Jesus?

 Liebe Freunde!
Wie gerne hätten wir doch alles im Griff! Und obwohl wir wissen, dass dem nicht so ist, wollen wir es doch ... und glauben, dass es doch funktionieren müsste: Die Erfahrung lehrt es Tag für Tag - vieles entwickelt sich anders, als wir es geplant hatten, manchmal sogar besser, zumeist empfinden wir es aber nicht so. Denken Sie nur an Ihre Kinder und manche Zeiten mit ihnen; oder im Berufsleben der eine oder andere Mitarbeiter, die eine oder andere Mitarbeiterin. Krankheit und auch Tod, Verlust des Arbeitsplatzes, Misserfolg in Schule und Freizeit. All das zermürbt, viele suchen dann schnell Schuldige oder fühlen sich selbst dran schuld. Das ist jedoch in nahezu jedem Fall falsch.
Aktuell erlebt die Menschheit weltweit dieses "nicht alles im Griff haben Können". Auch da werden Schuldige gesucht, egal ob's um Corona oder ums Klima geht. Schuldige an der Krise, Schuldige, die eine Krise behaupten, Schuldige, die nichts dagegen tun, Schuldige, die dadurch ihre Macht demonstrieren oder einfach zu Geld kommen wollen. Auch darum geht es nicht.

Könnte es nicht sein, dass wir Menschen des 21. Jahrhunderts einfach einmal zugeben können, dass wir eben "nicht alles im Griff haben"? Dass das Geheimnis des Lebens und das Geheimnis der Schöpfung größer ist, als wir je sein können?
Genau damit hat der Aufgeklärte Mensch ein großes Problem, und er hat es immer schon gehabt.
Schauen Sie besonders das Evangelium an:
https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2021-08-22

Da ist ein Ärger der Menschen, die Jesus zuhören, ja sogar vieler, die ihm folgen. Die "Brotrede" Jesu aus dem 6. Kapitel des Johannesevangeliums weckt keine Begeisterung. Im Gegenteil, die Menschen wenden sich von ihm ab. Das "Brot des Lebens" polarisiert mehr als es verbindet. Da ist keine "Erstkommunionsfeierstimmung", kein weißes Kleid, kein Familienfest ... da ist Zweifel, aber da ist auch der unglaubliche Glaube der Apostel.
Wir wissen, dass wir vieles nicht im Griff haben, aber wir haben Vertrauen. "Das lebendige Brot" ist eine Quelle der Kraft. Natürlich sollen wir unseren Verstand und unsere Nächstenliebe einsetzen, möglichst viele Probleme "in den Griff" zu bekommen. Der immer noch bleibende unendlich große Rest des Unbeherrschbaren, dessen, was wir nicht "nicht in den Griff" bekommen, soll nicht verunsichern, sondern mit selbstverständlicher Ruhe wahrgenommen werden. Das ganze geschieht im Vertrauen, das Petrus ausspricht: "Du hast Worte des ewigen Lebens", oder anders ausgedrückt, "Wenn wir uns an dich halten, besitzt unser Leben echten und tiefen Halt".

Wir werden so als Leuchtturm des Vertrauens "mit Abstand 🐘😉die besten" Hoffnungsträger der Zukunft werden.
Bleibt gesund! Euer Pfarrer Bernhard Mucha

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