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2-Sonntag-der-Osterzeit

Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! (Joh 20,28)

Für dich: Der Herr ist wirklich auferstanden – das Leben strahlt auf!

Liebe Freunde!


Am Sonntag findet wieder der Vienna-City-Marathon statt: Für viele ein Zeichen der beginnenden "Normalität" - manche verstehen den Hype um derartige Events absolut nicht und manche finden darin eine gute Möglichkeit eigene Fitness unter Beweis zu stellen. Abgesehen von Verkehrsbehinderungen ist dieser Marathon ganz sicherlich etwas Besonderes!
Thomas erlebt die Begeisterung der Jünger, dass sie den Herrn gesehen haben wollen, als Ärgernis. Und es ist tatsächlich so: Mit diesen Erzählungen gibt es kein "Zurück zur Normalität" mehr. Jesus ist einmal am Kreuz gestorben und allein schon damit ist alles verändert worden. Dass Petrus und die anderen Apostel, Apostellinnen, Jüngerinnen und Jünger über das leere Grab entsetzt sind, weist ebenfalls darauf hin - Kleopas und sein Freund, die nach Emmaus fliehen, sind eine weitere Bestätigung. Karfreitag und Ostern reißen jeden Jesus-Freund/jede Jesus-Freundin ein für alle Mal aus jeder Normalität heraus:
https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2022-04-24
Mit dieser Thomas-Erzählung endet das Johannesevangelium. Die Schlusssätze (Verse 30+31) zeigen, was der Evangelist allen Lesern und Leserinnen, allen Jesus-Freundinnen und -Freunden, allen Gläubigen sagen will: Es geht um nichts anderes als um das Leben, es geht um ein geglücktes Leben in Beziehung zu Gott, den das Weltall und unser Zeitempfinden nicht fassen können. Es geht um einen Gott, der menschliche Begrenztheit für sich akzeptiert und der der vom biblischen Volk erwartete Christus (=Messias, =Weltenretter) ist.

Mit dem, was wir in diesen Tagen feiern, gibt es tatsächlich keine "Normalität" mehr, alles ist anders, alles wird in ein neues Licht getaucht - da strahlt Ewigkeit. Unendlichkeit in das Leben eines jeden von uns.
Aber wir Menschen bleiben "normal" - der Krieg in der Ukraine, so sehr er die meisten von uns ärgert und irritiert, zeigt das ebenso, wie das schwache Reagieren der globalen Menschheit auf die spürbare Klimaveränderung - denn auch wenn uns nicht alle Ursachen bekannt sind und vielleicht auch nicht so einfach zu erklären sind, wissen die meisten von uns, wie gegenzusteuern ist, um gut weiterleben zu können.

Vielleicht müssen wir uns Thomas noch einmal hernehmen und uns mit ihm verbünden: Es ist einfach unglaublich, was die da erzählen - aber diese Erzählung verändert, verändert durch das Erlebnis auch Thomas: "Mein Herr und mein Gott" (Joh 20,28b) sind seine Worte. Er erkennt Jesus und erkennt, dass dieser alle "Normalität" sprengt. Die Barmherzigkeit Gottes will trotz unserer schweren normalen Mängel unser Leben! Lassen wir uns bewegen, unsere Normalität hinter uns zu lassen, um der Welt noch mehr Lebensqualität zu verpassen!
In diesem Sinne macht uns der Sonntag der Barmherzigkeit "mit Abstand 🐘😉zu den besten" Leuchttürmen und Shooting-Stars eines besseren Lebens.
Liebe Grüße und bleibt xund

Euer Pfarrer Bernhard Mucha

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