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Weihnachtsoktav

Weihnachtsoktav

 Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. (Apg 7,56)

Für dich: Was Stephanus erlebt, erleben auch wir gerade in diesen weihnachtlichen Tagen

Liebe Freunde!
Der Weihnachtsfriede, den die Engel verkünden, ist wohl Anlass dafür, dass die Menschheit seit der Romantik des 19. Jahrhunderts, dieses Fest mit nostalgisch harmonischen Sehnsüchten verbunden hat. Das schöne "Stille Nacht" und viele andere Songs unterstreichen und fördern dies. Dem entgegen steht die dem Heiligen Franz von Assisi zu verdankende Krippendarstellung. Er wollte damit den Armen und Unterdrückten, den Leidenden seiner Zeit zeigen, dass das Schicksal des göttlichen Kindes ihnen total ähnlich ist. Maria, von vielen in goldene Königshöhen erhoben, musste als einfacher Mensch Ablehnung anderer erfahren und mit ihrem Mann Josef das Neugeborene in eine Futterkrippe legen. Gott in Armut, Gott in Not - da wird jedes traditionelle Gottesbild zerstört, "ad absurdum" geführt. Und genau das glauben Christen: Dass der Gott, den das Weltall nicht fassen kann, der dieses jedoch erschaffen hat, einer von uns geworden ist. Ihm ist Menschliches nicht fremd. Im Gegenteil, er hat es selbst durchlebt.
Seit mindestens 1600 Jahren denken Christen gleich nach Weihnachten an den heiligen Stephanus, den ersten, der wegen seines Glaubens an Jesus getötet wurde. Auch dieses Fest enttarnt jede allzu starke Romantisierung des Weihnachtsfestes:
alle Gottesdienste: https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2021-12-25
Mette: https://www.erzabtei-beuron.de/schott/register/weihnachtszeit/schott_anz/index.html?file=weihnachtszeit%2Fweihnachten_nacht.htm
Stefanitag: https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2021-12-26&file=proprium%2FDezember26.htm
Weihnachten, wie damals? Wie waren die Weihnachtsfeste im 2. Weltkrieg oder in den ersten Jahren danach, vielleicht kann noch jemand davon erzählen. Glaubt jemand, dass vor 200 Jahren die Menschen reich beschenkt worden sind?
Und Hand aufs Herz: Hat jemand schon einmal dran gedacht, dass Maria und Josef dem göttlichen Kind die Windeln wechseln mussten, und das war sicher kein Vanilleduft, dass Jesus wohl die eine oder andere Kinderkrankheit hatte ... die Erzählung vom 12-Jährigen zeigt, dass auch bei Jesus die Pubertät den Eltern Schwierigkeiten bereitete. Ja, er blieb im Tempel, diskutierend mit Schriftgelehrten und Priestern, aber ist die Pubertät nicht immer ein Weg zur Selbstfindung, der Eltern und Jugendliche gleichermaßen herausfordert? Er war also auch ein Kind, das seinen Eltern Sorgen bereitet hat.
Weihnachten 2021 könnte Anstoß sein unsere menschlichen Grenzen bewusster zu sehen, und ehrlicher anzunehmen, wie es Gott durch Jesus getan hat. Das kann zur Kraftquelle werden, in allen Bedrohungen und Ängsten unserer Weltgesellschaft, weihnachtlichen Frieden auszustrahlen. Gerade so strahlen wir als Leuchttürme und Sternschnuppen voraus in ein dynamisches Friedensjahr 2022 und können darin "mit Abstand 🐘😉die besten" werden.
Im Anhang befindet sich auch mein Weihnachtswunschbrief! Gesegnete Weihnachten!
Bleibt gesund!
Euer Pfarrer Bernhard Mucha

Link zur Orginal Datei in PDF Format 

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