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Sechster Sonntag der Osterzeit

 „Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt“ (Joh 15,17) 

Für dich: Die Liebe ist das Größte in der Welt.

 Liebe Freunde!

Was ist typisch für das Neue Testament? Viele Menschen antworten darauf: "Das Gebot der Liebe" und übersehen dabei, dass dieses schon im Alten oder Ersten Testament das wichtigste Gebot darstellt. Dennoch ist DIE LIEBE Zentralbotschaft der Bibel und ganz besonders der Verkündigung Jesu.

Ich glaube, dass diese Botschaft wieder an Bedeutung und Aktualität gewinnt: Gibt es doch vermehrt Polarisierungen und gegenseitige Verdächtigungen. Das Entsetzen über die Frauenmorde (Femizide) in unserem Land trägt ebenfalls einiges dazu bei. Schnell versucht man Schuldige zu finden und das führt auch zu gegenseitigen Beschuldigungen.

Ähnliches entdecken wir im Umgang mit der Pandemie - oder in Biedermannsdorf im Umgang mit einer geplanten Biomasse-Wärme- und Elektrizitäts-Anlage. Schnell werden Befürworter und Gegner verdächtigt, dass sie einen persönlichen Profit zugesagt bekommen haben. Ähnliches gilt auch in der Pandemie: Der Argwohn, dass alles von der Pharma-Industrie oder von digital-hintergründigen Mächten gepuscht wäre, oder dass man sich bloß aus rechts- oder linkspolitischen Gründen manipuliert für etwas einsetzt, ist schnell ausgesprochen und bleibt wie ein Unglaubwürdigkeitsetikett auf den Betroffenen kleben.

Die Texte dieses Sonntags sind sehr spannend in diesem Zusammenhang
https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2021-05-09

In der ersten Lesung aus der Apostelgeschichte erkennt Petrus, "dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer (guten willens) ist "(Apg 10,34f). Das ist auch in den Texten des Johannes zu entdecken: Das Gebot der Liebe ist eine Herausforderung, zunächst einmal jedem Menschen etwas Gutes zu unterstellen, so lange nicht das Gegenteil bewiesen ist. Und selbst dann ist er aus dem Blick der Liebe Gottes nicht entfernt. Im Gegenteil, Jesu Botschaft zeigt, dass dann erst recht Gott alles dran setzt, ihn in seine Liebe zurück zu holen. Das ist etwas, das uns Menschen meist nicht gelingt, das aber ständige Einladung an uns ist, ebenso zu handeln.

Im Mai schauen viele auf Maria, die Frau, die am überraschenden Neuaufbruch Richtung Neues Testament steht. Viele wissen sie auch als Helferin in verschiedensten Nöten und Herausforderungen. Mit ihr werden wir sicherlich noch mehr zu Leuchttürmen einer erwachenden Hoffnung und einer neuen besseren LIEBE. HOPE'S ARISING CONTINUES - und wir werden "mit Abstand 🐘die besten".

Bleibt gesund! Euer Pfarrer Bernhard Mucha

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