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Bibelwort zum 4. Fastensonntag, Laetare

Wer ist schuld.

Eine Frage der Menschheit – Wer ist schuld an Krankheiten und Katastrophen

Böse Menschen, Fehler der Ahnen, eigene Fehlverhalten?

Wer ist schuld an Ungerechtigkeiten in unserer Welt, an Kriegen, an der Umweltverschmutzung, an Verbrechen in unserer Umgebung

Gerne weist man irgendjemandem, irgendeiner Person, Gruppe, Nation, Generation die Schuld zu, z.B. Flüchtlingen, Asylanten, Arbeitslosen, Bettlern, Politikern, Bankern, …. – und andererseits tendieren manche dazu, sich selbst an allem schuldig zu fühlen.

Dieser Schuldfrage begegnet Jesus mit großer Skepsis.

Für ihn und seine Anhänger soll diese Frage bedeutungslos werden: Es geht nicht um das Suchen der Schuldigen, die übrigens den Ist-Zustand skurilerweise rechtfertigen, sondern es geht um das Handeln von jetzt an: Der Blindgeborene ist blind, damit sich die Macht Gottes an ihm offenbart, wie Lazarus gestorben ist, damit Gottes Lebensmacht an ihm demonstriert werden kann. Jedes Ereignis in der Welt soll nicht in erster Linie mit Schuld, Verdienst oder Glück erklärt werden, es soll vielmehr Einladung und Ermutigung zum hilfsbereiten Miteinander für den Menschen in und mit der ganzen Schöpfung sein. Die relativ intime Berührung mit dem „Speichelteig“ und die Waschung im Teich Schiloach zeigen den Sohn Gottes als einen aus seiner Arbeit lebenden, mit den Energien und dem Umfeld seiner Zeit verbundenen Menschen.

Ausschnitt aus dem Sonntagsevangelium nach Johannes

(1) In jener Zeit sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war.

(2) Da fragten ihn seine Jünger: Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst? Ober haben seine Eltern gesündigt, so dass er blind geboren wurde?

(3)  Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden.

(4) Wir müssen, solange es Tag ist, die Werke dessen vollbringen, der mich gesandt hat; es kommt die Nacht, in der niemand mehr etwas tun kann.

(5) Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.

(6) Als er dies gesagt hatte, spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen

Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach!

(7) und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen.

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