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2. Woche der Weihnachtszeit

In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Joh 1,4

Für dich: Diese Zeit kann erfüllt werden von Gottes Liebe

Liebe Freunde!
Alle Jahre wieder häufen sich die Bilanzen… und es ist wieder ein Jahr mit vielen markanten Punkten, Corona geht weiter, eine veränderte Regierung haben wir. Eine eigenartige Mischung aus Hoffnung und Müdigkeit, Resignation und Rebellion ist wahrzunehmen. Auch in der Kirche: die Pfarrgemeinderatswahlen scheinen in vielen Pfarreien nicht so in Gang zu kommen, der Kirchenbesuch ist deutlich reduziert. Gleichzeitig ist ein Aufbrechen vieler neuer Formate feststellbar: Online-Gottesdienste, Alternativen wie Traktor- oder Auto-Fronleichnam, oder meine regelmäßigen Sonntagsmails, Holz-Dreikönige, die an verschiedenen frequentierten Orten für die Dreikönigsaktion zum Spenden anregen, gottesdienstliche Familienfeiern oder sonst zu Hause als Ausdruck der priesterlichen Sendung aller Getauften und nicht selten der durch das Sakrament der Ehe zur Leitung der Hauskirche befähigten Eheleute,... Manches wird wieder verschwinden, vieles wird, so denke und hoffe ich, zu neuen Traditionen führen, die dem modernen (oder sollten ich schreiben post-postmodernen?) Menschen eher entsprechen.
Seit dem 2. Vatikanischen Konzil feiert die Weltkirche am Neujahrstag das Hochfest der Gottesmutter Maria und Papst Paul VI. hat angeregt, den ersten Tag des bürgerlichen Kalenderjahres als Weltfriedenstag zu begehen.


Die rückschauenden Bilanzen sind wichtig, aber noch bedeutender ist der Blick nach vorne. Maria bringt den "Fürst des Friedens" zur Welt. Mit ihm beginnt etwas Neues, das die Menschheit immer neu zu Taten des Friedens anregen soll:
Neujahr (Hochfest der Gottesmutter Maria) : https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2022-01-01
Sonntag (2. So. der Weihnachtszeit): https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2022-01-02
Das Neujahrsevangelium schließt die Weihnachtsgeschichte des Lukas ab und zwar mit der acht Tage nach der Geburt Jesu vollzogenen Beschneidung. Jesus, wahrscheinlichste Bedeutung: "Gott rettet", wird das Kind genannt. Übrigens, ein sehr gebräuchlicher Name im Judentum jener Zeit (Josua, Jeschua, ...). Damit wird Jesus auch ganz in die Tradition seines Volkes eingeordnet, in die Tradition unseres Ersten (Alten) Testaments. Es wird aber auch deutlich, dass mit diesem Kind eine neue Zukunft beginnt, für sein Volk und für die ganze Welt.


Das unterstreicht dann das Evangelium vom unmittelbar darauf folgenden Sonntag (2.1.22). Der Anfang des Johannesevangeliums stellt Jesus sogar in die philosophische Tradition des zeitgenössischen griechischen Denkens ("Wort"). Er bestätigt und unterstreicht, dass das Neue, das in Jesus beginnt universal ist: Jesus ist das Licht, das je neu jeden Menschen jederzeit und an jedem Ort ("immer und überall") erleuchtet, seinem Leben Sinn und Ziel schenkt.
Ich wünsche uns, dass wir alle diesen Blick nach vorne richten können mit dem Licht des Friedens, das er selbst für uns, ist und dass wir darin "mit Abstand 🐘😉die besten" und für andere wie eine Sternschnuppe oder Leuchtturm Boten einer hoffnungsvollen Orientierung werden.
Ein frohes und gesegnetes Jahr 2022
Bleibt gesund! Euer Pfarrer Bernhard Mucha


PS: In zweieinhalb Monaten ist Pfarrgemeinderatswahl - könnte Ihre/Deine Kandidatur nicht auch ein Beitrag "mittendrin" zur Entwicklung einer Welt mit starker Zukunft werden?

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